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Ærslin*, Tarelag Auf den Straßen der Stadt

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PGS

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1

Montag, 30. Oktober 2017, 11:39

Auf den Straßen der Stadt

Die Schülergruppe zieht am 18.10. durch die Straßen, um zur Touristinformation in der Nähe ihres Hotels zu gehen. Die Wegbeschreibung dazu haben die Betreuer vom Hotelpersonal erfragt, nachdem verschiedene Navigationssysteme verschiedener Schülerhandys unterschiedliche Wege anzeigten. Dennoch wird noch immer aufs Heftigste diskutiert, welches System das beste sei und bei jeder Straßenkreuzung geht die Diskussion von Neuem los, wohin man weiter gehen sollte. Aufgrund eines Machtwortes der Betreuer entscheidet man sich jedoch für den richtigen Weg und betritt wenig später das Fremdenverkehrsamt.




Die Schüler schwärmen in dem Laden aus, um verschiedene Billigsouvenirs zu begutachten. Unterdessen geht eine der Betreuerinnen, Silje Birkeland, zu dem Tresen und spricht die Dame hinter diesem Tresen auf Bergisch an:


„Guten Tag! Mein Name ist Silje Birkeland und ich betreue eine Schülergruppe. Wir sind aus der Nordmark. Wäre es möglich, bei Ihnen eine Stadtführung zu buchen, wenn möglich, auf Tarisch?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PGS« (31. Oktober 2017, 19:19)


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2

Dienstag, 31. Oktober 2017, 14:30

Der Mitarbeiter hinter dem Tresen begrüßt sie freundlich und heißt sie auch noch einmal in Ærslin willkommen. Dann erkundigt er sich, ob ein bestimmter Themenschwerpunkt gewünscht sei und wann man die Stadtführung machen wolle.

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3

Dienstag, 31. Oktober 2017, 19:18

Silje Birkeland antwortet:


„Wir würden die Führung zum nächstmöglichen Zeitpunkt machen wollen. Da wir noch nicht lange hier in der Stadt sind, würden wir allerdings vorerst eine möglichst allgemeine Führung machen wollen, um auf diese Weise zunächst einen Überblick zu erlangen.“

Während dieser Ausführungen geht das Treiben weiter: Einige Schüler verschwinden vor die Tür, und wollen eigentlich rauchen, einzig die Anwesenheit eines schnellen Betreuers hält sie davon ab, weshalb sie wieder nach drinnen verschwinden. Einige weitere haben unter den Souvenirs Kunststoffmöwen mit weit geschwungenen Flügeln entdeckt und versuchen, diese als Schwerter zu missbrauchen.

„Hjalmar! Gaute! Hört auf, ihr macht sonst noch etwas kaputt!“
ruft einer der Betreuer. Er überlegt, ob er hinzufügen sollte, dass sie das dann ersetzen müssen, aber bei dem Geldbeutel der Schüler ist dies für sie sicher keine Strafe. Sein Ausruf hat auch so keine Wirkung, weshalb sich ein Mitschüler einmischt:

„Hjalmar, Gaute! Hört gefälligst auf Thorulf!“
„Halt die Klappe, Per-Kåre!“
erwidern diese und versuchen den Einmischer zu attakieren. Der junge Betreuer stellt sich zwischen die Streithähne, um diesen zu beschützen, auch wenn er ihr Verhalten nachvollziehen kann. Diese lassen daraufhin ab und haben eine neue Idee:

„Thorulf! Wenn wir die Möwen kaufen, dann ist es doch unsere Sache, ob wir sie kaputt machen! Und uns auch!“
„Nein!“, erwidert dieser, „Wir haben die Verantwortung für euch und dafür, dass ihr euch nicht gegenseitig die Köpfe einschlagt! Also kaufen dürft ihr die Möwen, wegen mir auch bunt anmalen, wenn ihr sie gekauft habt – aber irgendwas damit kaputt machen nicht! – Und das gilt auch für eure Gesundheit!“
Und noch bevor der Betreuer ausgesprochen hat, haben sich die beiden angestellt, um ihre Möwen zu kaufen. Unterdessen kommen einige andere an und beschweren sich bei denen.

„Voll sinnlos der Laden hier! Ich meine, die haben da hinten Rechner, wo man ins Internet gehen kann. Aber nur auf irgendwelche Regionalseiten! Keine Spieleseiten!“
„Versuch mal irgendwelche Pornos oder Drogenseiten zu laden oder irgendwelche Seiten, wo man Software runterladen soll und sich dann nur Viren zieht! Und dann hau einfach ab!“
schlägt einer der Mitschüler vor. Und auch wenn das der Mitschüler ablehnt, „weil das sicher auch gesperrt ist“, hofft Silje am Nachbarschalter, dass sie möglichst bald eine Tour beginnen können, damit nicht doch noch irgendwer auf die Idee kommt, Schlimmeres anzustellen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PGS« (5. November 2017, 22:07)


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4

Dienstag, 31. Oktober 2017, 19:46

Der Mitarbeiter nimmt das ganze mit stoischer Gelassenheit hin und lächelt weiter, während er sich in sein Computerprogramm vertieft, um die Angebote herauszusuchen - Schülergruppen war er gewohnt, immerhin neben Rentnern die einzigen, mit denen man wirklich noch rechnen konnte. Die meisten anderen kamen nur der Souvenirs wegen hierher und das dann auch nur, wenn sie nicht in einem anderen Laden fündig geworden waren - im Zeitalter der Smartphones hatten Tourist-Informationen schon beinahe ausgedient.

Nach einigen prüfenden Blicken wendet er sich wieder der Lehrerin zu.

Von welcher Klasse sprechen wir?

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5

Dienstag, 31. Oktober 2017, 19:56

Nun…
GedankenWie ist das Einschulungsalter in Bergen? – Keine Ahnung…


Es handelt sich um Schüler, die 2001 und 2002 geboren sind. Sie haben in der Regel im Sommer 2007 ihre Schule begonnen. Insgesamt sind es 17 Schülerinnen und Schüler, welche von 3 Lehrern begleitet werden.
GedankenUnd sie sind entsprechend gerade mitten in der Pubertät. Am liebsten würde ich mit Ihnen daher den Bahnhof besuchen, nur um ein paar von ihnen auf die Gleise zu schubsen, bevor der Zug kommt…

Silje schmunzelt kurz und überlegt, wie der Mitarbeiter reagieren würde, wenn sie es laut gesagt hätte, während die Schüler nebenan überlegen, ob es sinnvoller wäre, ihre Möwen mit Kreditkarte oder in Kronen zu bezahlen (was der dortige Mitarbeiter freundlicherweise, wenngliech zu einem ungünstigen Wechselkurs mitmachen würde) oder (da sie selbst nicht genug Mark gewechselt haben) ihre Mitschüler nach Geld anzuhauen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PGS« (5. November 2017, 22:07)


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6

Sonntag, 5. November 2017, 14:21

Sie sagten, so schnell wie möglich, richtig? - Ich muss zugeben, es wäre einfacher gewesen, wenn Sie vorbestellt hätten, aber ich rufe mal bei unseren Ehrenamtlichen an, ob sich da jemand bereitfindet.
entschuldigt sich der Mitarbeiter nach einer etwas längeren Pause.

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7

Sonntag, 5. November 2017, 22:07

Die Betreuerin erwidert irgend etwas, was allerdings in dem Lärm untergeht, den die beiden Schüler mit ihren Möwen machen. Diese haben sich gegen die Kreditkarten entschieden und rufen nun in enormer Lautstärke die Namen ihrer Mitschüler, gefolgt von der ebenso lauten Frage „Hast du Geld?“ und anschließender gebrüllter Erklärung, dass sie wissen, dass man hier auch in Kronen bezahlen könne, aber der Umrechnungskurs hier zu hoch ist und man wo anders bestimmt billiger Geld wechseln könnte. Nachdem ein Schüler sich bereit erklärt, die bergischen Mark vorzuschießen und sein Geld zählt, wiederholt Silje Birkeland ihre Antwort.

„Leider war die Person, die alles organisieren sollte, krank geworden. Sie ist im Krankenhaus. Daher bitte ich, dies zu entschuldigen. Und wenn dies heute nicht eine Möglichkeit für eine Führung besteht, dann geht auch ein anderer Tag. Dies verstehen wir, es ist kein Problem! Und vielen Dank für ihre Mühe.“
GedankenWahrscheinlich ist es grammatikalisch richtig, aber es würde wohl kein Berge so ausdrücken…

Unterdessen hat der entsprechende Mitschüler herausgefunden, dass sein Geld nur für eine Möwe langen würde. Die Schüler berechnen gerade, wie sie eine optimale Mischkalkulation aufstellen, während sich hinter ihnen zwei junge Fräulein angestellt haben, die nur irgendeine Karte kaufen wollen.

„Macht schneller Leute! Ihr haltet den gesamten Betrieb auf!“
meint eine von ihnen verärgert zu ihren Vordermännern, welche erwidern:

„Immer mit der Ruhe, Ella! Du siehst doch, dass wir beschäftigt sind!“
und rufen in den Raum

„Aksel! Aksel!“
Dieser ist jedoch nicht zu sehen und reagiert nicht. Die Dame dahinter schlägt vor:

„Dann lasst uns wenigstens vor, Hjalmar, dann können wir schon mal dran kommen, wenn ihr hier noch eine Ewigkeit braucht…“
„He, die Schlange gilt für alle! Bergen ist eine Republik, da musst du dich auch hinten anstellen, wenn du eine Hersa af Növerby bisst! Aksel Knudsson!“
„Dann zahlt wenigstens mit Karte! Oder ruft wegen mir Aksel auf dem Handy an, selbst das geht schneller!“
Die Jungen werfen Ella und ihrer Freundin finstere Blicke zu, aber einer von ihnen zückt tatsächlich sein Handy und telefoniert mit seinem Mitschüler. Dieser kommt wenig später von der Toilette und sagt sogleich:

„Wie viel braucht ihr?“ – „Jeder 15, also insgesamt 30.“ – „Geht klar.“
meint er und legt seine Kreditkarte auf den Tresen. Der Verkäufer zieht diese durch den Automaten, der Junge unterschreibt und erhält die Karte zurück.

„Danke, Aksel!“, meinen die beiden Mädchen, „Und Hjalmar, Gaute, Kornelius, das war jetzt nicht so schwer, dass ihr das das nächste mal auch selber so machen könnt!“
Die Jungs rechnen mit Hilfe ihrer Smartphones die 30 Mark in Kronen um und zahlen Aksel jeweils aufs Øre genau den offiziellen Börsenkurs. Nachdem sie sich freuen, genau 2,38 Kronen gespart zu haben (was umgerechnet im Pfennigbereich liegt), überlegen sie, wie sie die Möwen effektvoll einsetzen können.

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Montag, 4. Dezember 2017, 23:17

Nach einer Weile des Wartens wird den Schülerinnen und Schülern langweilig. Sie haben alle Flyer und Broschüren gelesen und wurden von ihren Lehren davon abgehalten, diese zu Papierfliegern zu verarbeiten. Ein Teil versucht, irgendwelche bergischen Begriffe auf Plakaten, seien es Namen von Busunternehmen, Hotels oder Begriffe wie „Wanderung“, „Musik-Show“ oder „Veranstaltung“ auf ihre Tauglichkeit als Flüche oder Beleidigungen zu testen und damit die restliche Klasse zu nerven. Aber auch dies wird auf die Dauer zu öde und es beginnt ein Streit um die zu wenigen Sitzgelegenheiten.

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Sonntag, 7. Januar 2018, 00:21

Verzeihung?
versucht sich der Mitarbeiter der Tourist-Information schließlich wieder das Gehör einer der Begleitpersonen zu verschaffen.

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10

Sonntag, 7. Januar 2018, 20:36

Frau Birkeland war kurz abgelenkt, steht aber noch immer am Tresen, als der Mitarbeiter sich ihr wieder zu wendet.


Ja, bitte?

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11

Sonntag, 7. Januar 2018, 20:45

Der Mitarbeiter lächelt ihr kurz verstehend zu, verkündet dann aber etwas betrübt.

Es tut mir Leid, ich konnte so kurzfristig leider keinen organisieren, der Sie begleiten kann. Wenn Sie sich ein paar Tage vorher gemeldet hätten...

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12

Sonntag, 7. Januar 2018, 22:54

Die Nachricht, dass die Stadtführung ausfallen wird, verbreitet sich allerdings wie ein Lauffeuer unter der Schülerschaft und wird von nahezu Allen mit großer Begeisterung aufgenommen. Während ihre Kollegen versucheen, die Klasse halbwegs ruhig zu halten, antwortet Frau Birkeland:


„Vielen Dank für Ihre Mühe. Aber ist es dennoch möglich, dass wir in ein paar Tagen eine Führung bekommen? Wir besuchen Ærslin noch bis zum Ende des Monats, also noch zwei Wochen.“

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13

Sonntag, 14. Januar 2018, 15:19

Das sollten wir hinbekommen. Wollen Sie direkt einen Termin vereinbaren oder ihre Nummer hier lassen?

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14

Freitag, 19. Januar 2018, 21:51

„Ich denke, für unsere Planung wäre es besser, wenn wir gleich einen Termin planen würden.“
antwortet die Lehrerin

„Aber falls bei Ihnen etwas nicht gehen könnte, dann kann ich Ihnen auch meine Handynummer geben.“