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Ærslin*, Tarelag Grand Hotel „Olafsby“

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PGS

Privatschule Gut Sultegård

Wohnort: nahe Vesthavn, Wattenberg, Nordmark

Region: Ausland

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1

Freitag, 22. September 2017, 20:54

Grand Hotel „Olafsby“


Das Grand Hotel „Olafsby“, benannt nach der Hauptstadt eines legendären nordischen Reiches, ist in der Altstadt von Ærslin gelegen und das luxeriöseste Hotel der Region. Kaum ein Prominenter, der je das Tarelag besucht hatte ist nicht im Olafsby abgestiegen, das Gästebuch zieren die Unterschriften der größten Schauspieler, der bedeutendsten Politiker, der berühmtesten Sänger.

In einem der größten Säle des Hotels fand im Jahre 1977 die Schachweltmeisterschaft statt, die auf neutralem Boden der junge Androski Wladimir Nowojoskow gegen den damals als unbesiegbar geltenden astorianischen Titelverteidiger James Parker Kennedy gewann. Fotos dieses Ereignisses schmücken verschiedene Räume des Hotels.

Die Küche des angeschlossenen Restaurants ist berühmt für seine tarischen und bergischen Spezialitäten, als legendär gilt der hier servierte Stockfisch.

Interessant ist auch die Flagge am Eingang, die Flagge der Region, welche aber verkehrtherum hängt. Dies geht zurück auf einen Besuch des berühmten eldländischen Fußballstars Þórrfinn Steinrssonn, welcher, als die eldländische Nationalmannschaft hier einst für ein Auswärtsspiel gastierte, nach dem Spiel seiner Mannschaft abends in den Bars der Stadt feierte und anschließend die bis dahin korrekt gehängte Flagge vom Mast nahm und verkehrtherum wieder aufhängte. Im Gedenken an dieses Ereignis und den anschließenden 5:1-Sieg der bergischen Nationalmannschaft pflegt man seit dem die Flagge verkehrtherum aufzuhängen.

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2

Freitag, 22. September 2017, 21:02

:tele: Das Telefon klingelt, am Apparat ist eine Sekretärin der PGS, welche beauftragt ist, das Hotel für die nordmärkischen Schülerinnen und Schüler zu buchen, welche hier in Kürze während ihrer Auslandsreise unterkommen wollen.

PGS

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3

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19:54

Die Schülergruppe der PGS verlässt am späten Vormittag des 17.10. den Flughafen Bergen City mit einem Bus, der für einen der Lehrer das luxeriöseste Fahrzeug ist, mit dem er je reiste, während er für einige der Schüler eines der spartanischsten Fahrzeuge ist, mit denen sie je reisten. Sie kommen gut voran, vergessen niemanden am Flughafen oder bei einer der Autobahnraststätten, bei denen sie unterwegs halten (die größte Sorge der Lehrer), und erreichen noch am Nachmittag das Hotel. Pagen transportieren das Gepäck aus dem Bus in die Zimmer der Gäste, welche in der dritten Etage untergebracht sind. Die Schülerinnen teilen sich vier Doppelzimmer, während die neun Jungs auf vier Doppel- und ein Einzelzimmer verteilt sind. Um letzteres tobt ein besonders heftiger Streit, welcher schließlich per Los entschieden wird. Das Losziehen zieht sich hierbei in die Länge und führt zu einer Diskussion um verschiedene Losverfahren und deren korrekte Anwendung unter Berücksichtigung des nordmärkischen, bergischen und chinopischen Glücksspielgesetzes.

Das Personal, welches schon empfindlichere Gäste gewöhnt ist, nimmt hierbei das Treiben professionell hin, während eine der ungeduldigeren Lehrkräfte damit droht, dass bei weiterer Diskussion der Schüler mit der geringsten Bereitschaft, sich ein Zimmer mit ihrem Mitschüler zu teilen, sich dieses mit einem Betreuer teilen müsse, was schließlich Erfolg hat.


Die einzelnen Zimmer sind in der zweiten Etage untergebracht und einem Hotel dieser Preisklasse angemessen ausgestattet und entsprechend geräumig. Da bis zum Abendessen noch Zeit ist, besuchen einige Schüler die Stadt Ærslin, von deren Angebot an Waren gehobenen Bedarfs sie allerdings enttäuscht sind. Einige der Schülerinnen und Schüler diskutieren daraufhin in der Eingangshalle.


„Warum mussten wir auch unbedingt in dieses absolut letzte Kaff fahren? – Ich meine, hätte man nicht wenigstens in Bergen City bleiben können? Da kann man wenigstens shoppen, während hier: Zwei Klamottenramschläden der Unterklasse, ein Buchladen, sonst nix! Also, warum?“
„Weil hier nunmal die Auslandsnordmärker leben, zu denen wir Kontakt haben sollen!“
„Halt doch die Klappe, Per-Kåre! Erstens, in Bergen leben so viele Menschen, da gibt es bestimmt auch irgendwelche Taren, zweitens – nachdem dein Alter gegen den Fußball kämpft, weil der nicht ‚echt nordmärkisch‘ sei, habt ihr euch über Nationalität überhaupt nicht mehr zu äußern. Kauft euch eine der Filamen und bleibt dann dort!“
„Das war nicht mein Alter, das war mein Opa! Und außerdem ist das zwei Jahre her! Wenn schon, dann korrekt, Sunniva!”
„Halt die Klappe, hab ich gesagt!“
„Und außerdem hat sie recht! Das ist hier echt der letzte Wald! Wenn wir nicht bald was ordentliches finden, dann steig ich in den Zug nach Bergen City!“
„Dann hast du aber kein gültiges Visum mehr, Constanze, haben die Lehrer gesagt!“
„Egal! Selbst wenn es stimmt, was ich bezweifle! Ich bin Dreibürgin und komme auch ohne Visum rein und raus!“
„Die haben aber auch gesagt, dein Pass gilt nur dann, wenn du aus Dreibürgen kommst!“
„Sei nicht so ein Besserwisser, Aksel! Erstens bezweifle ich das und selbst wenn! Dann ruf ich meinen Vater an, der holt einen Hubschrauber, damit flieg ich erst nach Dreibürgen und komm dann wieder. Dann komm ich aus Dreibürgen und kann mich frei bewegen! Oder besser – ich bleib gleich dort!“
„Nimmst du mich mit? Nach Dreibürgen kommen wir ja alle nur mit Pass, falls Aksel bedenken hat!“
„Können wir machen! Ich ruf aber vom Zimmer aus an! Da hört uns keiner der Lehrer!“

Und so zieht man sich auf die Zimmer zurück, die einen, um zu telefonieren, die anderen, weil das „der einzig akzeptable Raum der ganzen Umgebung ist“. Unterdessen machen erkunden einige weitere Schüler exzentrisch verschiedene Winkel des Hotels und brauchen nicht lange, um das zentrale Brandschutzsystem zu finden, welches sich rechts vor dem Zugang zur Prinzessinensuite befindet. Ihr Versuch, dieses unauffällig auszulösen scheitert jedoch an einem vorbeikommenden Zimmermädchen, sodass diese Unternehmung verschoben wird.

Das Abendessen ist reichlich und qualitätvoll und wird gemeinsam im Speisesaal eingenommen, nachdem sowohl Bestellungen aufs Zimmer als auch das Drinken von Spirituosen strengstens verboten wurde. Constanze teilt hierbei unauffällig ihrer Freundin mit, dass ihr Vater leider nicht bereit sei, den Hubschrauber zur Verfügung zu stellen und man sich daher eine andere Fluchtmöglichkeit überlegen müsse.

Der weitere Abend und die darauffolgende Nacht verlaufen ohne besondere Vorkomnisse.

PGS

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4

Montag, 30. Oktober 2017, 11:39

Am folgenden Tag, dem 18.10., verlässt die Schülergruppe ziemlich laut diskutierend das Hotel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PGS« (31. Oktober 2017, 18:28)