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Montag, 15. Januar 2018, 19:26

het Gruuthuse Hof - ein gut bürgerliches Restaurant



het Gruuthuse Hof

By Michielverbeek Own work, CC BY-SA 4.0, Link

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Montag, 15. Januar 2018, 19:57

Es war ein durchaus nicht einfaches Unterfangen im Gruuthuse Hof einen Tisch reserviert zu bekommen, noch dazu in einer etwas größeren Gesellschaft - wobei "Gesellschaft" in diesem Fall wohl eher den falschen Eindruck vermittelt hätte. An diesem Abend traf sich niemand anderes als die Parteispitze der Burdse Belang. Der Wahlkampf in Driebergen (oder wie es auf bergisch hieß: Trübergen) stand unmittelbar bevor und so hatte man sich hier im Gruutshuse Hof eingefunden, um die letzten Details abzustimmen. Der Ort war wohl gewählt - ein gut bürgerliches Restaurant mit dem richtigen Namen und einer ausgezeichneten Küche - regional, selbstverständlich. Burdisch, durch und durch, um keinerlei Misverständnisse aufkommen zu lassen.

Von Seiten der Partei hatte man keine Bedenken, sich öffentlich zu treffen. Man sah auch davon ab, sich in einen abgetrennten Raum zurückzuziehen und gar ein lächerliches Schild mit dem Aufdruck "geschlossene Gesellschaft" zu verwenden. Die Burdse Belang machte Politik für Bürger - für Burden, weshalb sollte man diese also ausgrenzen? Natürlich war es ein willkommener Nebeneffekt, die Blicke auf sich zu ziehen, Menschen anzuziehen, direkte Reaktionen hervorzurufen. Ganz bewusst sprach man an diesem Abend bestimmte Themen an und soufflierte quasi die Antworten. Manch andere Partei und deren gelackten Vertreter würden dies populistisch nennen - aber ging es nicht gerade darum? Themen anzuschneiden und vor allem anzugehen, welche einen jeden beschäftigten? Themen die von jung und alt diskutiert wurden? Themen, die Lösungen erforderten... und Lösungen würde die Burdse Belang bieten - ganz ohne Zweifel. Die Zeit der Burdse Belang war gekommen.
Burdse Belang (BB) - rechtspopulistische Separatisten
- eine burdische Partei (NPC) -

Bekannte Parteimitglieder
Sijmen Kromhoff, Boudewijn Wullink, Jos Pilage, Cees Zijgers, Niek Vilsterman, Jeroen Tanke, Gijs-Jan van der Heide, Freek Goetheer, Mart Schotmans, Juliette Verwoolde, Doortje van Schreeven, Marit Ekkerink, Cathelijne Sanders, Margriet Roelofs





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Dienstag, 16. Januar 2018, 18:07

An diesem Abend wurden mehrere Entschlüsse gefasst. Insgeheim standen diese jedoch bereits längerfristig fest und dienten lediglich der Einbindung der potentiellen Wählerschaft hier direkt vor Ort. Selbstverständlich baute man auf Mundpropoganda, die hinaustragen sollte, dass einfache Menschen Einfluss auf die Geschehnisse und Entwicklungen der Partei nehmen konnte, ging die Burdse Belang doch an diesem Abend auf so manchen Zwischenruf ein und formulierte "ganz spontan" einen Entschluss dies und jenes umzusetzen. Dank der vorherrschenden Begeisterung sahen die Anwesenden Gäste geflissentlich darüber hinweg, dass die weitreichenden Pläne auf scheinbar willkürlich dazwischen gerufene Schlagworte schlicht zu umfangreich waren, um bei näherem Hinsehen als spontan durchgehen zu können.

Aber man konnte es dem gemeinen Wahlvolk nicht verdenken, wenn Eltern erzählt wurde, dass die Burdse Belang die Kinderbetreuung vollständig kostenfrei halten wollte und dies auch noch über Uhrzeiten, die schlicht als phantastisch zu bezeichnen waren. Wie das zu bewerkstelligen war? Einfach, wenn man wusste wie. Die Burdse Belang würde eigene Kindergärten und -tagesstätten finanzieren. Dass dabei ein wenig völkische Tradition und Geschichte mit einfließen sollte, würde niemanden weiter kümmern, der seine Sprösslinge gut versorgt wusste - und dies war nicht alleine den Betreuungszeiten geschuldet, sondern sollte auch bei Gruppengröße, Verpflegung und Ausflügen nicht halt machen. Die etwas älteren Kinder und Jugendlichen würden in einem alternativen außerschulischen Betreuungsangebot aufgefangen werden. Angefangen von Sport über handwerkliche Betätigungen hin zum Singen und Natur erkunden.

Ja, insgesamt sollte die völkische Tradition in Driebergen wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Das Herzstück hierzu sollte der Heimatschutzverein werden.
Burdse Belang (BB) - rechtspopulistische Separatisten
- eine burdische Partei (NPC) -

Bekannte Parteimitglieder
Sijmen Kromhoff, Boudewijn Wullink, Jos Pilage, Cees Zijgers, Niek Vilsterman, Jeroen Tanke, Gijs-Jan van der Heide, Freek Goetheer, Mart Schotmans, Juliette Verwoolde, Doortje van Schreeven, Marit Ekkerink, Cathelijne Sanders, Margriet Roelofs





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Dienstag, 11. Dezember 2018, 21:08

An einem Tag Anfang Dezembers
Wenige Tage nachdem Vizeadmiral Ketelaar die Szenerie um Oberstabsarzt Gruber im Militärkrankenhaus in Uem (nor.: Osny) und dessen Besorgnis um den Gesundheitszustand der Generalstabchefin von Aarau miterleben konnte, erhielt besagter Oberstabsarzt eine Einladung in den "het Gruuthuse Hof". Selbstverständlich würde der Vizeadmiral selbst nicht zugegen sein können, doch sein persönlicher Adjutant Kapitän zur See Mathijs van Beek, sollte im Namen des Admirals Oberstabsarzt Gruber für die Standhaftigkeit während der turbulenten Tage der bergischen Demokratie seine Anerkennung aussprechen. Dem Generalstab wäre durch die Vorgesetzten Grubers dessen vorbildliches Verhalten in Kenntnis gesetzt worden. Ebenfalls blieb das beherzte und tatkräftige auftreten der Offiziersgruppe der sogenannten "Jungen Löwen" nicht unbemerkt geblieben.

So wartete Kapitän van Beek auf das Eintreffen Oberstabsarzt Grubers.

Beruf: Militärarzt

Region: Freie Stadt Bergen

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Mittwoch, 12. Dezember 2018, 10:49

Der Oberstabsarzt, betritt den Gasthof, er schaut sich um und sieht einen Herren, der sein Gegenpart sein könnte, dem genau wie ihm selbst, trotzt seines zivilen Auftretens , der Offizier aus jedem Knopfloch herausschaut. Er geht auf den Herrn zu , klappt mit den Hacken und reicht ihm die Hand.

"Gestatten Gruber, Oberstabsarzt, Herr Kapitän van Beek? Guten Tag, belassen wir es bei der zivilen Begrüssung. Ich hatte Order mich hier mit Ihnen zu treffen, gehen wir also in medias res."

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Donnerstag, 13. Dezember 2018, 21:12

"Seien Sie gegrüßt, Herr Oberstabsarzt.", begrüßte van Beek diesen und offerierte mit einer Handbewegung, sein Gegenüber möge sich doch setzen. Nach der überbrachten Danksagung, die auch explizit den "Jungen Löwen" galt, nahm van Beek die Erwähnung dieser zum Anlass Näheres über besagte Offiziersgruppe zu erfahren. Vornehmlich interessierte ihn, wofür diese genau stand, welchen Umfang diese hatte und wie sie zu der aktuellen Situation in Bergen stand. All dies versuchte van Beek in einer subtilen Gesprächsführung herauszufinden. Selbstverständlich ließ der Kapitän dabei die ein oder andere anerkennende Bemerkung in Richtung der "Jungen Löwen" nicht missen.

Beruf: Militärarzt

Region: Freie Stadt Bergen

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Donnerstag, 13. Dezember 2018, 21:47

Man unterhält sich zwanglos. Ab und an lässt Gruber eine Bemerkung über die "Jungen Löwen"fallen. Gruber erklärte das man für ein starkes Militär, ohne politische Bevormundung stehe. So z.B. müsse der Verteidiungsminister ein Mann des Militärs und kein Zivilist sein. Auch müsse das Militär neue aufgaben übernehmen dürfen und müssen. Er erklärte auch das viele junge Offiziere mit der jetzigen Führung unzufrieden, da zu unendschlossen.

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Donnerstag, 13. Dezember 2018, 22:03

Wohlwollend nahm van Beek die Ausführungen Grubers zur Kenntnis, nickte gar das ein oder andere Mal zustimmend. Hatte sich der alte Haudegen Ketelaar also doch nicht getäuscht. Immer wieder bewies "der Alte" ein untrügliches Gespür für Situationen. Van Beeks Bericht, so sinnierte diese, würde dem Admiral ein zufriedenes Lächeln entlocken, ganz so als hätte dieser es von Anfang an gewusst. Van Beek und Gruber plauschten ein wenig weiter und hier und da wollte van Beek noch wissen, ob die Unzufriedenheit lediglich der zivilen Regierung galt oder der Militärführung ebenfalls.

Beruf: Militärarzt

Region: Freie Stadt Bergen

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Freitag, 14. Dezember 2018, 00:17

Gruber, selndt ein Meister des verschleiern, meinte man würde hinter Aarau stehen, jedoch nicht zu ihrem umfeld. er äußerte sogar das der Krankenausaufenthalt , genau diesem Umfeld geschuldet sei. auch betrachte er die jetzige regierung als nicht legitim, alles rieche nach Verschwörung.so sein ihm zuohren gekommen das vereinzelt Offiziere dem Spuk in Norada ein Ende machen wollten, wohlgemerkr von noradischen Boden aus, von ihren Vorgesetzen daran gehindert und verhaftet wurden. Er jedenfalls ist der Meinung das Bergen jetzt eine Militärregierung benötige und die Regionalpräsident durch Militärgouverneure ersetzt werden solten, zumindest bis in Bergen wieder Einheit und Ordnung hergestellt sei.Hätte man auf Leute des Militärs gehört so wäre man heute nicht in der jetzigen Situation.Gruber zündet sich eine Zigarrette an, er hat sich ziemlich in Rage geredet. Er sagt dann noch was sie , die "Jungen Löwen", antreib ist nicht die Gier nach
Beförderung, die Gier nach Macht, obwohl der Wille zur Macht da ist, sondern die permanete Sorge um die Zukunft Bergens.

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Freitag, 14. Dezember 2018, 21:49

Van Beek lauschte interessiert den Ausführungen Grubers, stellte die ein oder andere mehr oder minder belanglose Zwischenfragen nur um den Redefluss seines Gegenübers in Gang zu halten. Eine Meldung an den Vizeadmiral würde er natürlich machen, denn im Grunde war der Kapitän für nichts anderes hier als verschiedene Optionen auszuloten. Aber das Gehörte übertraf bei Weitem das Erhoffte. Vielleicht, so sinniert van Beek, käme die Chance doch eher als gedacht. Aber eines musste der Kapitän noch in Erfahrung bringen: Wie standen die "Jungen Löwen" zur Bergischen Front? Also Fragte er einfach direkt danach. Weniger subtil dafür direkt war mitunter weniger offensichtlich als wie die Katze, die um den heißen Brei schlich.

Beruf: Militärarzt

Region: Freie Stadt Bergen

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Freitag, 14. Dezember 2018, 22:26

Gruber ist erstaunt als er nach der Bergischen Front gefragt wird. Es beschleicht ihn der leise Verdacht, das sein Gegenüber von militärischen Geheimdienst ist. Sei es drum, egal. Gruber antworte kurz und knapp, Nichts! Es ist eine politische Organisation, dass gilt im übrigen für alle Parteien. Es sind Zivilisten und wie bereits erwähnt , er vertraut keinem Zivilist. Was nun den Staaspräsident Eulenstein betrifft, der Mann war immerhin Reservist, ganz im Gegenteil zu dem reinen Zivilisten Stroh, er würde Eulenstein als Reserveoffitier achten, mehr nicht, für Stroh jedoch habe er nichts als Verachtung übrig.
Wenn jemand von den Löwen kontakt zur BF hätte wäre es nicht schlimm. Er wisse das eine ganze Masse Offiziere mit der BF sympatisiere , bzw. ihr direkt angehöre.
Gruber versucht sein Gegegenüber zu testen, er fragt ihn nun direkt ob jener zum militärischen Geheimdienst gehöre.

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Freitag, 14. Dezember 2018, 23:04

"Ich bitte Sie! Gruber. Beim militärischen Geheimdienst? Also wirklich, Gruber!", van Beek musste lächeln. "Glauben Sie mir, wäre das der Fall, hätte ihre freimütige Rede durchaus schon längst ausgereicht disziplinarrechtliche Konsequenzen nach sich zu ziehen - und ich muss Sie sicherlich nicht daran erinnern, Gruber, was gerade heutzutage mit solchen 'Maßnahmen' gemeint sein könnte, wo doch manch einer mit dem Handeln schneller ist als mit dem Denken. Und wie Sie sehen, Gruber, sitzen wir beide hier unbehelligt zusammen und unterhalten uns über... sagen wir... dies und das... völlig zwanglos. Meinen Sie nicht auch, Gruber?", fragte van Beek rhetorisch.

Beruf: Militärarzt

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Samstag, 15. Dezember 2018, 09:45

Gruber lächelt dünn.

"Herr Kapitän, Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. Aber nun haben wir uns halbwegs bekannt gemacht, lassen Sie uns nun in medias res gehen. wollen sie und der herr vizesadamiral den Löwen beitreten, ich würde es befürworten und und begrüßen. Es wäre schön zwei höhere Stabsoffiziere, als meine Wenigkeit bei den Löwen zu wissen."

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Samstag, 15. Dezember 2018, 13:01

Nun war es an van Beek dünn zu lächeln, wohl wissen, dass die "Jungen Löwen" durchaus ambitioniert war, die Gruppe der u.a. er die Ehre hatte anzugehören, hatte jedoch nicht nur das größere Potential, nein auch das weitaus größere Netzwerk. Die "Jungen Löwen" wären hierzu eine gute Ergänzung, wie van Beek fand. Es war an der Zeit, Bergen zu maßgeblich verändern.

"Ihr Angebot werde ich wohlwollend weiterleiten, Gruber. Ich denke, es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir uns sehen. Alles weitere jedoch haben andere zu besprechen und zu planen", erläuterte der Kapitän und gab seinem Gegenüber damit zu verstehen, dass lediglich ein Teil des Netzwerkes war - wenn auch kein gänzlich unwichtiger. Damit erhob sich van Beek und salutierte knapp. "Es war mir eine Freude und Ehre, Oberstabsarzt Gruber.", endete van Beek formell.

Beruf: Militärarzt

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Samstag, 15. Dezember 2018, 16:26

Gruber erhebt sich, er bleibt beim zivilen Charakter und reicht dem Kapitän seine Hand.

"Ein wahrlich interessanten Gespräch Herr Kapitän. Ich habe zu danken. Gut alles andre wird sich finden, wenn man mich zu sprechen wünscht man weiss wo man mich findet."