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Boris Türm

UBK-Vorsitzender

Beruf: Geschäftsmann

Wohnort: Hummersbach / Trübergen

Region: Trübergen

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16

Sonntag, 28. August 2016, 17:44

Zustimmend nickte der Staatspräsident.


"Was gibt es zur Nord-Antika-Union zu berichten, Frau Staatsministerin?", wollte Boris Türm wissen.
STAATSPRÄSIDENT DER REPUBLIK BERGEN
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17

Sonntag, 28. August 2016, 18:16

Die Frage wäre wohl in umgekehrter Richtung zu stellen, Herr Präsident, Sie wollten sich dieser Angelegenheit doch persönlich widmen?
erkundigt sie sich erstaunt.
Chefin des Staatspräsidialamtes a.D. | Staatsministerin für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung a.D. | Botschafterin im Ministerialdienst a.D.

Boris Türm

UBK-Vorsitzender

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18

Sonntag, 28. August 2016, 18:51

"Frau Staatsministerin, in einem internen Dossier an ihr Ministerium bat ich um die Stellungnahme des Außenministeriums im Hinblick auf Nutzen und gebotener diplomatischer Räson im Rahmen eines entsprechenden Aufwandes. Aus ihrer Antwort schließe ich jedoch, dass dieses Dossier ihren Schreibtisch nicht erreicht hat.", gab Türm etwas kühler zurück.
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19

Sonntag, 28. August 2016, 20:35

Greift neben sich und zieht eine Mappe aus ihrer Tasche, in der sie kurz blättert.

Nein, in der Tat scheint ein solches Dossier nicht bei mir gelandet zu sein. Ich werde das prüfen lassen, sobald wir dieses Gespräch beendet haben.
Eine kaum merkliche Pause tritt ein, die Sache ist ihr sichtlich unangenehm - dennoch fährt sie fort.

Wenn Sie mich nach einer kurzen Einschätzung fragen, will ich folgendes zu bedenken geben: Der Beitritt zu einer solchen Organisation geht immer mit der Aufgabe eines gewissen Grades von Souveränität einher und niemals mit der Garantie des Gelingens. Wir haben jedoch den Vorteil, dass wir in einer gleichberechtigten Zusammenarbeit mit anderen Partnern unsere Rolle in der Welt stärken und die Durchsetzung unserer eigenen Interessen und Anliegen werden vereinfachen können. Das gesagte trifft für beide Organisationen, die neue NA und die geplante NAU zu. Bei beiden Organisationen haben wir auch die Chance, als Gründungsmitglied mehr Einfluss zu nehmen als bei einem späteren Beitritt.
Zur NA kann ich nicht viel sagen, das haben wir ja gerade erörtert, der Vorteil wäre sicherlich die Intensivierung unserer Partnerschaft mit Dreibürgen, mit der wir bisher "ganz gut gefahren sind", wie man so schön sagt.
Bei der NAU hat Staatspräsident Landerberg über ein Jahr mit verschiedenen Regierungschefs der nordischen Länder Gespräche führen können und es wird eine modulare Organisation angestrebt. Das heißt, wir könnten für uns selbst entscheiden, wo wir eine Delegation für sinnvoll erachten und wo wir lieber selbstständig bleiben. Wir würden zudem unsere nachbarschaftlichen Beziehungen stärken.

Nun bin ich keine Politikwissenschaftlerin - da müssten Sie Ihren Vorgänger im Amt befragen - aber in meinen Augen ist die Frage nach Supranationalität in unserer Zeit noch immer eine Frage des politischen Willens: Ob man für die Vorteile die Nachteile in Kauf nimmt, also der ökonomische Ansatzpunkt, kann nicht der entscheidende Faktor sein, denn weder das eine, noch das andere ist klar prognostizierbar.
Unabweisbar wird die Welt sich aber nicht aufhalten lassen und - wie auch schon seit einigen Jahrzehnten absehbar - sich mehr und mehr vernetzen. Im Rahmen dieser Globalisierung werden gerade die kleineren Staaten einen schweren Stand haben, noch effektiv eine Rolle zu spielen. Die Machtzentren liegen ja derzeit schon recht klar zwischen Reichstal und Astoria City, vielleicht muss man auch Koskow dazu zählen.
Chefin des Staatspräsidialamtes a.D. | Staatsministerin für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung a.D. | Botschafterin im Ministerialdienst a.D.

Boris Türm

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20

Montag, 29. August 2016, 18:40

"Ich danke Ihnen für Ihre kurzfristige Einschätzung der Sachlage, Frau Staatsminister.", schloss der Staatspräsident, der bereits das Für und Wider beider Organisationen durchspielte und sich im Anschluss an dieses Gespräch ausführlichere Notizen, ja wohl auch einige Anweisungen in die Wege leiten würde. Bergen, dass wusste Boris Türm, war in einem Dilemma: Einerseits auf internationale Zusammenarbeit als kleinerer Staats und derzeit auch noch zur Verteidigung angewiesen, auf der anderen Seite dem Drang nach einer gebührenden Stellung auf der Weltbühne unterworfen.

"Wo Sie schon einmal da sind, Frau Krause....", holte der Präsident aus, "wie steht es um die Wehrfähigkeit der Bergenwehr? Jüngst wurde mir ein interner Bericht der Generalstabchefin vorgelegt, der diese ernsthaft in Zweifel zieht. Wie schätzen Sie die Lage ein - gerade im Hinblick auf die Vertiefung der Beziehungen mit Dreibürgen - bezüglich der Möglichkeit einer Nutzung von dreibürgischem Knowhow und Equipment für unsere Streitkräfte?", wollte Türm wissen.
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21

Montag, 29. August 2016, 18:59

Sie nickt, zur Bestätigung der Frage, und überlegt dann einen Moment.

Sprechen Sie von dem Bericht aus dem Mai? - Ich muss zugeben, durch die Berufung von zwei beigeordneten Ministern in den letzten zwei Legislaturen bin ich im Bereich der Verteidigung Gott sei Dank entlastet worden und stecke nicht mehr ganz so tief in der Materie des Tagesgeschäfts, aber an diesen Brandbrief erinnere ich mich. Dr. Landerberg strebte damals im Falle seiner Wiederwahl ein Treffen mit dem Generalstab an.
Erläutert sie, um dann mit einer Einschätzung fortzufahren.

Lassen Sie es mich so formulieren: Der Generalstab ist im militärischen Bereich fachlich der bessere Ansprechpartner als das Ministerium, wir verwalten eher. Ich würde mir nicht anmaßen, das einstimmige Urteil des Generalstabs als falsch darzustellen, es gibt Probleme in der Bergenwehr, die einfach in der gewissen Knappheit von Ressourcen begründet sind.
Technisch sind wir relativ gut aufgestellt, aber auch das ist kein ewig haltender Zustand - vor dreibürgischem Technik-Know-How brauchen wir uns in der Beziehung nicht verstecken, als dass wir mit der VIOL und einigen anderen Unternehmen gute Produzenten zur Hand haben. Klar ist aber, dass wir uns nicht das leisten kann, was Dreibürgen kann. Und auch personalmäßig wird es wie gesagt eng, aber Dreibürgen hat ja auch das 12-fache an Einwohnern. Wir könnten unseren Partnern wo auch immer gute Dienste leisten, aber größere Operationen alleine sind eine utopische Vorstellung.
Einzelne Staatsbürger aus Konfliktlagen retten, mag uns möglich sein, aber alles weitere braucht Kooperation, wenn Sie mich fragen und wir solcherlei Beteiligungen anstreben, ganz unabhängig von der derzeit kniffeligen Rechtslage. Dass wir unser Staatsgebiet dauerhaft gegen ernsthafte Angriffe von außen alleine verteidigen können, hält der Generalstab nach seiner Einschätzung ebenfalls für schwierig, wenn ich das richtig erinnere.
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Boris Türm

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22

Montag, 29. August 2016, 20:46

Besonnend nickend glicht Staatspräsident Türm die Einschätzungen der Ministerin mit seinen eigenen ab, addierte hierzu noch sein 'wollen' hinzu und kam zu dem Schluss, dass es an der Zeit war hier nicht nur darüber zu reden, sondern tatsächlich Fakten zu schaffen, an deren Ende eine Reform stand, die zum Ziel hatte, Bergens Armee schlagkräftig zu machen - und dies nicht durch Quantität, sondern ein Übermaß an Qualität.


"Ich lasse einen Termin mit ihrem Ministerium und dem Generalstab organisieren. Das wir in einem strategischen Dilemma sind, sollte uns allen bekannt sein. Nun ist es an der Zeit, diesen Misstand schnellstmöglich zu beheben. Ich nehme an, Sie stehen federführend für ihr Ministerium für Gespräche zur Verfügung, Frau Staatsministerin?"
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23

Montag, 29. August 2016, 23:03

Wenn Sie das wünschen, Herr Staatspräsident.
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Boris Türm

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24

Freitag, 2. September 2016, 00:19

"Gut. Dann ist es beschlossene Sache.", verkündete Türm. "Haben Sie sonst noch etwas auf dem Herzen, Frau Staatsministerin?"
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25

Freitag, 2. September 2016, 00:41

Für den Moment wäre das alles, wenn Sie keinen Wunsch mehr haben, Herr Staatspräsident.
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