Politischer Umbruch in Wislanien?
Braulau. In Wislanien zeichnet sich ein radikaler Umbau der politischen Landschaft ab, nach dem Krzysztof Borodziej Ende letzter Woche aus der konservativen WiS ausgetreten ist. Er hat weiterhin sein Amt als Außenminister niedergelegt. Mit Borodziej ist auch die Hälfte der WiS-Fraktion geschlossen ausgetreten.
Die vorherige Mehrheit der Regierungskoalition aus SPW und WiS verfügt somit nur noch über 59 der 131 Sitze in der Sejm. Vorher waren dies 87. Stattdessen haben die seperatistische TPP, die liberale PD und Borodziejs “Unabhängige Fraktion” eine rechnerische Mehrheit von 65 Sitzen, einen Sitz von der absoluten Mehrheit entfernt. Es gilt als unwahrscheinlich, dass diese Parteien eine Regierung bilden.
Heute Mittag kündigte Borodziej die Gründung der Wislanskie Partia Centrum (Wislanische Zentrumspartei) an. Weiterhin strebt Borodziej nach der Beendigung der Wahlen zum Sejm Marschalls ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Czarnowski an, er begründet diesen Schritt mit der Untätigkeit der Regierung Sollte dieses Misstrauensvotum Erfolg haben könnte Präsident Szymanski gezwungen sein, dass Parlament aufzulösen.
Aus gesundheitlichen Gründen ist weiterhin Jozef Lubieski als Vizeministerpräsident, Innenminister und Generalstaatsanwalt zurückgetreten. In einer Pressemeldung stellte er klar, dass die SPW weiterhin zu ihrem Koalitionspartner WiS steht.