Jerkov zur aktuellen politischen Lage, zur neuen Regierung und ihren Chancen
26.01.09 (Demokratische Union, Linke Liste, Politik, Republik Salbor)
Salbor (Salbor) / Manuri (Katista) – Unser Redakteur Jan Leifþorn traf sich heute Abend in Salbor mit dem vi!-Vorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der Linken Liste, Prof. Pjotr Jerkov.
Jan Leifþorn: Hallo Professor Jerkov. Zu Anfang – wie fühlen Sie sich heute?
Pjotr Jerkov: Nun ja, nach einer Plenarsitzung im Unionsparlament, Gesprächen mit der Montary University, einer Pressekonferenz in Manuri und einer anschließenden Pressekonferenz in Salbor bin ich etwas geschlaucht. Aber generell fühle ich mich heute sehr gut, nachdem die neue Regierung mit einem Kanzler Waylan-Majere seit heute so gut wie besiegelt ist.
Wie sicher ist die neue Regierung jetzt?
Die Abgeordneten der Koalitionspartner werden meinen Informationen nach alle bei der Kanzlerwahl für einen neuen Kanzler Palin Waylan-Majere stimmen; fraglich noch bei den Freidemokraten die ja bekanntlich die Flucht nach Hinten angetreten und unsere Koalition verlassen haben.
Einzig und allein Unionspräsident Connor kann eine neue Regierung für die Demokratische Union jetzt noch verhindern, wenn er PWM nicht als Kanzler vorschlägt. Ich sehe aber keine Veranlassung für ihn, das zu tun.
Herr Jerkov, ich hoffe damit nicht zu viel des Guten wissen zu wollen, aber: Welche Rolle werden Sie in der künftigen Regierung spielen?
Nunja, als Fraktionsvorsitzender wird mir natürlich auch eine wichtige Rolle in der künftigen parlamentarischen Vertretung der Regierung zukommen; manche sehen mich auch als den “Kanzlermacher” für Palin Waylan-Majere an. Das ist wohl zu viel des Guten.
Ansonsten möchte ich bis zur offiziellen Bekanntgabe des neuen Regierungsteams noch nicht zu viel verraten. Nur so viel: Ich kenne die Ressorts die mir zu Teil werden sollen bereits aus der Arbeit als Politiker oder oberer Unionsbeamter.
Nun gut, wir sind weiter gespannt. Welche Projekte sind Ihnen persönlich besonders wichtig, diese Legislatur umzusetzen?
Vor allem das Justizwesen der Demokratischen Union muss dahingehend reformiert werden, dass Prozesse nicht weiterhin monatelang vor den Gerichten liegen bleiben. Die Einführung der WarenSim und damit einhergehend einer negativen Einkommensteuer sind ebenso zwei Ziele die ich für äußerst wichtig und von einander untrennbar halte.
Ein neues Beamtenrecht für die Demokratische Union halte ich auch für dringend notwendig.
Wie sehen Sie die Chancen für die neue Regierung?
Naja, im Voraus war die Regierungsbildung durch die Beteiligung sehr vieler Parteien und Listen ja durchaus schwierig gestaltet. Für die Zukunft sehe ich da aber rot.
Viel schlechter als die vorangegangene Regierung Rousseau-Mason werden wir es ja kaum machen können. Aber wir wären nicht mit einem starken Team und guten Inhalten ins Rennen gegangen, wenn nur das unser Anspruch gewesen wäre.
Wir möchten dieses Land nach vorne bringen; die Demokratisch Union zu einem sozialen, friedlichen, ökologischen Staat machen, der aber wirtschaftlich und diplomatisch auch wieder eine Rolle in der Welt spielt.
Von der Unionspolitik zur Landespolitik: Ihre “Rechte Hand” in der Partei und der Präsident der Republik Salbor, Fiete Schulze, trat heute in den Hungerstreik. Steht Salbor wieder vor der Unionsexekution?
Nein, keine Angst, die vi! als staatstragende Partei der Republik Salbor hat selbstredend bereits Maßnahmen ergriffen, Salbor dennoch unter Kontrolle zu halten ohne in die Unionsexekution abzudriften.
Die Maßnahmen werden in den nächsten Tagen schon ihre Wirkung entfalten und den derzeitigen status quo in Salbor damit aufrechterhalten.
Vielen Dank Professor Jerkov für dieses Interview.
Der Dank ist ganz meinerseits!